Vita Power Seal
Vita Power · Elektrisch · premium
Ab EUR 157'000
Nicht als nachträglich elektrifizierter Verbrenner-Rumpf, sondern von Beginn weg als reines Elektroboot ist das Vita Power Seal entstanden – seit der Markteinführung 2021 das erste RIB der Marke, das komplett rund um den eigenen Antrieb konzipiert wurde. Gebaut wird der Aluminiumrumpf in Serbien. Der Motor bringt es auf 95 kW Dauerleistung und kurzfristig auf 140 kW Spitzenleistung, wahlweise gespeist aus einem Akkupaket mit 63 kWh oder aus zwei Paketen mit zusammen 126 kWh. Dank DC-Schnellladung steigt der Ladestand in unter einer Stunde von 10 auf 90 %. Zu den Käufern zählen der San Diego Yacht Club und die Stadt Newport Beach; zudem stand das Boot bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris im Einsatz. Auch auf Schweizer Seen, wo Ladepunkte an Stegen zunehmend zur Normalität gehören, würde ein solches Konzept passen. Der Einstiegspreis, umgerechnet aus rund 135.000 £, wird in der Quelle als ungefährer, gemeinsamer Wert für Seal und SeaDog angegeben.
Technische Daten
- Länge
- 7.2 m
- Batterie
- 126 kWh
- Motorleistung
- 95 kW
- Höchstgeschwindigkeit
- 30 Knoten
Antriebsvarianten
Vita Power V150
- Leistung
- 95 kW
- Batterie
- 126 kWh · Vita Power
- Höchstgeschwindigkeit
- 30 kn
- Preis
- EUR 157'000
Dauerleistung 95 kW / Spitzenleistung 140 kW. Erhältlich mit einfacher (63 kWh) oder doppelter (126 kWh) Batterie — hier sind die Werte der Doppelbatterie-Version angegeben.
Was Käufer wissen sollten
Erst die Batterie, dann der Rumpf
Was das Vita Power Seal auszeichnet, liegt nicht an einer auffälligen Zahl, sondern an seiner Entstehung: Seit 2021 wurde es konsequent um den elektrischen Antriebsstrang herum entwickelt, anstatt einem bestehenden Verbrenner-Rumpf nachträglich einen Motor einzubauen. Genau diese Herangehensweise zeigt sich in zwei Werten, die darüber entscheiden, ob ein Elektroboot im Arbeitsalltag bestehen kann. Mit 95 kW Dauerleistung gegenüber 140 kW Spitzenwert hält der Antrieb sein Niveau, statt nur kurz aufzublitzen. Und eine DC-Ladung, die den Akku in weniger als einer Stunde von 10 auf 90 Prozent bringt, verwandelt ein Boot für den Tagesausflug in eines, das im Schichtbetrieb läuft.
Wer es einsetzt, spricht für sich: Der San Diego Yacht Club, die Stadt Newport Beach und der Einsatz bei den Spielen von Paris 2024 sind keine Trendsetter auf der Suche nach Neuem, sondern Institutionen mit Beschaffungsprozessen und eigenen Werkstätten.
Zielgruppe und die Punkte im Kleingedruckten
Geeignet ist das Seal für Vereine, Gemeinden, Regattaorganisatoren sowie grössere Anwesen, die über einen Ladeanschluss und einen vorhersehbaren Tagesablauf verfügen. Wer nicht ausschliesslich kurze Fahrten plant, sollte gleich zum doppelten Akkupaket mit 126 kWh greifen – mit nur einem Paket bleibt im Grunde ein SeaDog übrig, der lediglich mehr Rumpf mitschleppen muss. Zwei Einschränkungen bleiben festzuhalten: Der Betrag von 157.000 € ist aus britischen Pfund umgerechnet und bezieht sich laut Quelle gleichzeitig auf das kleinere Modell SeaDog – als verbindlicher Preis für dieses Boot taugt die Zahl deshalb nicht. Ausserdem ist die Reichweite bei der Höchstgeschwindigkeit von 30 Knoten nirgends offiziell dokumentiert; die Grösse der Akkupakete lässt vermuten, dass sie eher bescheiden ausfällt – am besten lässt man sich diese Angabe schriftlich bestätigen.
Verfasst auf Grundlage der vom Hersteller veröffentlichten Daten und des Marktumfelds, nicht aufgrund eigener Probefahrten. Bestätigen Sie alle Angaben vor dem Kauf beim Hersteller.


