Persico Zagato 100.2
Persico Zagato · Elektrisch · ultra luxury
Preis auf Anfrage
Kooperation zwischen dem Performance-Spezialisten Persico und dem Turiner Automobil-Designhaus Zagato, bei der anstelle eines herkömmlichen Propellers oder Z-Antriebs ein steuerbarer elektrischer Wasserstrahl-Pod zum Einsatz kommt, der Sealence DeepSpeed 420 Azipod. Charakteristisch sind der nach hinten geneigte Bug, die rundum gezogene Windschutzscheibe und die Liegefläche im Heck. Die genannte Reichweite von 47 Seemeilen bezieht sich auf eine Reisegeschwindigkeit von 24 Knoten. Einen Preis nannte die Quelle aus dem Jahr 2023 nicht.
Technische Daten
- Länge
- 7.9 m
- Batterie
- 166 kWh
- Motorleistung
- 205 kW
- Höchstgeschwindigkeit
- 43.5 Knoten
- Reichweite
- 47 nm
Antriebsvarianten
Sealence DeepSpeed 420
- Leistung
- 205 kW
- Batterie
- 166 kWh
- Höchstgeschwindigkeit
- 43.5 kn
- Reichweite
- 47 nm
Steuerbarer elektrischer Wasserstrahl-Azipod anstelle eines konventionellen Propellers/Z-Antriebs. Preis mit Stand 2023 nicht bekannt.
Was Käufer wissen sollten
Was man hier wirklich kauft
Die 100.2 sprengt mit 7,9 Metern Länge, 205 kW Leistung und einem 166-kWh-Akku den Rahmen dieser Vergleichsgruppe: Hier geht es um pure Leistung, nicht um Ausdauer, mit einer Spitze von 43,5 Knoten und einem lenkbaren Wasserstrahl-Pod des Typs Sealence DeepSpeed 420 anstelle klassischer Antriebstechnik. Zusammen mit Zagatos zurückgeneigtem Bug und der umlaufenden Scheibe ergibt sich ein klares Käuferprofil: Wer hier zugreift, will ein Designstück und angewandte Ingenieurskunst besitzen – als flotten Tender oder auffälligen Daycruiser, sei es an einem Mittelmeerhafen oder an einem gut ausgestatteten Liegeplatz an einem Schweizer See mit verlässlicher Lademöglichkeit.
Die Arithmetik der Geschwindigkeit
Bei 24 Knoten Marschfahrt kommt das Boot auf 47 Seemeilen Reichweite, was einem Verbrauch von rund 3,5 kWh je Seemeile entspricht – ungefähr fünfmal so viel wie bei den Verdrängerbooten dieser Klasse. Fährt man die vollen 43,5 Knoten, liegt die Reichweite deutlich niedriger, auch wenn die Quelle dazu keine Zahl nennt. Wer in erster Linie auf Distanz aus ist statt auf das reine Fahrerlebnis, findet anderswo die passendere Wahl; zudem verlangt ein 166-kWh-Akku eine ernstzunehmende Ladeinfrastruktur und keinesfalls nur eine gewöhnliche Steckdose.
Zwei Punkte verdienen ehrliche Erwähnung. Erstens: Der Preis blieb laut der Quelle aus dem Jahr 2023 unveröffentlicht, weshalb jede später genannte Zahl als neue Auskunft und nicht als Bestätigung zu verstehen ist. Zweitens: Der Hersteller des Azipods ist ein noch junges Unternehmen – es lohnt sich, vor dem Kauf gezielt nach Garantie, Servicenetz und Ersatzteilverfügbarkeit zu fragen, damit die Faszination für den Rumpf dieses Gespräch nicht in den Hintergrund drängt.
Verfasst auf Grundlage der vom Hersteller veröffentlichten Daten und des Marktumfelds, nicht aufgrund eigener Probefahrten. Bestätigen Sie alle Angaben vor dem Kauf beim Hersteller.

